ENTSCHLEUNIGUNG DES ALLTAGS – STRESS UND HEKTIK ADE

ENTSCHLEUNIGUNG DES ALLTAGS – STRESS UND HEKTIK ADE

Heutzutage ist unser Leben sehr stark von Stress und Hektik geprägt. Wir rennen unseren beruflichen, sowie privaten Verpflichtungen hinterher und kommen kaum noch dazu uns einmal angemessen auszuruhen. So hangelt man sich von Wochenende zu Wochenende und von Urlaub zu Urlaub.

Zurzeit ist überall von Entschleunigung des Alltags, Symplify your Life, Downshiftig und anderen wohlklingenden Begrifflichkeiten zu hören. Oft entsteht dabei der Eindruck, als bräuchte man nur ein bisschen langsamer und entspannter in den Tag zu gehen und schon würde sich das Leben ändern und alles ganz leicht sein.

Auch in meinem Buch „Spirituell auf deine Weise“ geht es letztlich darum, mit mehr Bewusstheit, Achtsamkeit und Lebensfreude, das eigene Leben, auf die eigene Art und Weise, glücklich, authentisch und entschleunigt zu gestalten. Auch hier kann schnell der Eindruck entstehen, dass man nur anfangen müsste, spirituell zu sein und schon hätte man keine Probleme mehr.

Das ist natürlich nicht so. Um den Alltag zu entschleunigen, das heißt: bewusster, achtsamer, entspannter, sorgloser, stressfreier, selbstbestimmter und glücklicher leben zu können, muss man einen Prozess durchleben. Niemand wird von heute auf morgen sein Leben komplett verändern und entschleunigen können sowie nur noch nach eigenen Vorstellungen handeln. Sich für die spirituelle – oder mit anderen Worten – für die seelisch-geistige Wahrnehmung zu öffnen, ist dabei jedoch sehr hilfreich, wenn nicht sogar unerlässlich.

Der Prozess der Veränderung beginnt mit einem kleinen, ersten Schritt. Dem Schritt, bei dem man die Entscheidung trifft: „So geht es nicht weiter! Ich will und werde mein Leben verändern! – Irgendwann und irgendwie!“

Mit dieser Entscheidung – die zugegebenermaßen noch sehr unpräzise ist – hat man den Grundstein dafür gelegt, dass sich überhaupt etwas verändern kann.

Viele Menschen lassen sich jedoch nicht auf diesen allerersten, alles entscheidenden Schritt ein! Sie wehren sich mit Händen und Füßen dagegen, etwas zu verändern. Sie sind davon überzeugt, sowieso nicht in der Lage zu sein, etwas verändern zu können. Denn schließlich sei ihr Leben ja so wie es ist. Die Miete, das Auto, der Urlaub, die Möbel und Sonstiges müssen noch abbezahlt werden. Letztlich müsse das Geld weiterhin verdient werden, denn wie sollte das sonst alles gehen? Und überhaupt müsse man dafür sorgen, dass man später einmal Rente bekommt, denn im Alter wolle man auch noch leben! Andere, die mehr Geld verdienten, hätten es einfacher. Es wird gar nicht als Möglichkeit in Erwägung gezogen, sich einmal eine Auszeit zu nehmen oder auch nur weniger zu arbeiten.

Es ist sicher richtig, dass jemand, der über einen gewissen finanziellen Hintergrund verfügt, leichter dafür sorgen kann, dass sich sein Leben verändert. Jedoch habe ich selbst mein Leben lang hart gearbeitet und meist nur wenig verdient. Zum Sparen blieb kaum etwas übrig! Ich gehörte auch zu den Menschen, die in ihrem Leben überlastet waren, aber ich konnte über viele Jahre hinweg einfach nichts verändern. Aus genau denselben Gründen, wie oben erwähnt.

Erst ein gesundheitlicher Zusammenbruch sorgte dafür, dass ich alles aufgeben und mich der Arbeitslosigkeit stellen musste. Und siehe da, auch ohne finanziellen Rückhalt, ging das Leben weiter. Meine Absicht, nicht wieder in mein altes Leben, voller Stress und Verpflichtungen zurückzukehren, war mein persönlicher, allererster Schritt. Erst durch diese bewusste Entscheidung, die ich bereit war, mit allen erforderlichen Konsequenzen zu verteidigen, kam der Prozess der Veränderung in Gang.

Obwohl ich nie vorhatte ein Buch zu schreiben oder etwas Ähnliches zu tun, veröffentlichte ich Ende 2010 mein Buch mit spirituellem Zubehör „Spirituell auf deine Weise – Chancen und Möglichkeiten begegnen dir“! Eine neue berufliche Perspektive eröffnete sich mir!

Warum hatte ich mir nie zuvor vorgestellt, so etwas zu tun? Wahrscheinlich, weil ich als gelernter Gärtner und Bürokaufmann davon überzeugt war, zu so etwas gar nicht in der Lage zu sein! Mittlerweile wird mein 3-teiliges Set sogar von Psychotherapeuten und Heilpraktikern empfohlen und viele Leserinnen und Leser schreiben mir, wie sehr sie mein Buch motiviert.

Meine Empfehlung an Sie: Glauben Sie daran, dass es Ihnen möglich ist, Ihr Leben verändern zu können! Auch, wenn Sie momentan noch gar nicht wissen, wie Sie das schaffen können. Die klare Überzeugung, es irgendwann zu schaffen, ist ein erster Schritt. Ein Schritt, ohne den sich, aller Wahrscheinlichkeit nach, nichts verändern wird. Nach diesem ersten Schritt, können Sie sich auf den Weg machen. Jede Veränderung zieht weitere Veränderungen nach sich! Weitere Schritte werden folgen!

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Erschienen im BLOG „Lebe das Leben“ von Ralf Hillmann


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VERZEIHUNG? – NIE VERZEIHEN? – VOM VERGEBEN UND VERZEIHEN

VERZEIHUNG? – NIE VERZEIHEN? – VOM VERGEBEN UND VERZEIHEN

Oberflächlich betrachtet, könnte man meinen, dass Verzeihen ein Zeichen von Schwäche sei. Genau das Gegenteil ist jedoch der Fall. Ohne ein hohes Maß an psychischer Reife und innerer Stärke ist es kaum möglich, mit erlittenem Unrecht abzuschließen.

Verzeihen bedeutet nicht, dass man das, was einem ein anderer angetan hat, automatisch gutheißt. Die eigentliche Tat wird dadurch nicht besser. Sie bleibt – zumindest aus der Sicht des Betroffenen – nach wie vor falsch, böse, niederträchtig oder ungerecht. Mit dem Verzeihen entscheidet man sich lediglich bewusst dazu, sich nicht länger zu ärgern und sich somit keine Lebensenergie mehr rauben zu lassen. So wird klar, dass man in erster Linie damit aufhört, sich selbst zu schaden.

Schaut man genauer hin, so wird man erkennen, dass die Absicht, einem Menschen nicht verzeihen zu wollen, sehr stark davon geprägt ist, den Übeltäter zu bestrafen. Rache ist hier das Motiv. Damit verurteilt man sich im Grunde selbst dazu, das, was einem angetan wurde, nie wieder zu vergessen. Die Qualen hören nicht auf. Abgesehen davon, dass es uns also gar nichts nützt, den Groll aufrechtzuerhalten, ist es auch kein Zeichen von Selbstbewusstsein, Selbstreflexion, Lebensweisheit und innerer Größe.

Verzeihen zu können bedeutet, seine Wunden heilen zu lassen. Loszulassen und sich vom Schmerz zu befreien. Aus der Perspektive des Bewusstseins und der inneren Größe heraus betrachtet, zeigt man dadurch ebenfalls, dass man anderen Menschen Fehler zugestehen und sie trotz allem wertschätzen und lieben kann.

Leichter gesagt als getan, werden Sie nun vielleicht denken.

Da haben Sie natürlich Recht. Verzeihen ist – genauso wie Trauern – ein Prozess! Je nachdem, wie groß der Schmerz oder wie tief die Wunde ist, braucht es eine gewisse Zeit, bis die Bereitschaft des Verzeihens sich in uns ausbreiten kann. Geben Sie sich ruhig die Zeit, die sie brauchen, um mit der Angelegenheit ins Reine zu kommen. Zu Beginn reicht es aus, wenn Sie zu sich selbst sagen können: „Ich werde der Person XY vielleicht irgendwann verzeihen, zurzeit schaffe ich das noch nicht, aber ich möchte mich nicht ewig damit belasten!“

Meine Empfehlung an Sie: Sagen Sie niemals: „Das werde ich dir nie verzeihen!“ – Sich selbst und anderen zuliebe.

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SELBSTWERTGEFÜHL STEIGERN – EINE KURZE GESCHICHTE DAZU

SELBSTWERTGEFÜHL STEIGERN – EINE KURZE GESCHICHTE DAZU

Per E-Mail erhielt ich vor vielen Jahren eine kurze Geschichte. Woher und von wem sie stammt, ist mir nicht bekannt. Sie zu lesen, bedeutete mir damals sehr viel, denn gerade an dem Tag, an dem ich sie erhielt, hatte ich ein Problem mit meinem Selbstwertgefühl. Nach dem Lesen spürte ich, wie sich meine spirituelle Kraft in mir ausbreitete und ich innerlich wachsen konnte. Viel Freude beim Lesen!


Der Sprung in der Schüssel – Eine kurze Geschichte

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte, die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war und stets eine volle Portion Wasser fasste. Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau, war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich: Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem Haus immer Wasser läuft.“ Die alte Frau lächelte. „Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?“ „Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers – oder bessergesagt deiner Einzigartigkeit – bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und unser Haus nicht beehren.“

Meine Botschaft: Erlauben Sie sich und anderen, so zu sein, wie sie nun einmal sind. Nicht ohne Grund sind wir alle so verschieden! Es lohnt sich authentisch zu sein! Ganz nach meinem Motto: Lebe und liebe dich selbst!

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BEI ANGST VOR ABLEHNUNG – DEM INNEREN KIND ZUHÖREN

BEI ANGST VOR ABLEHNUNG – DEM INNEREN KIND ZUHÖREN

Angst vor Ablehnung wird oft so mächtig, dass man in allen Lebenslagen von ihr überfallen werden kann. Man glaubt, dass man andere enttäuscht, wenn man sich so zeigt, wie man tatsächlich ist. Starke Angst vor Ablehnung spiegelt ein negatives Selbstbild wider. An diesem sollte gearbeitet werden, wenn man die Angst vor Ablehnung überwinden möchte.


Gehören Sie auch zu den Menschen, die sich permanent folgende Fragen stellen?

  • Was denken die anderen von mir?
  • Was wird sie von mir denken, wenn ich sie auf einen Kaffee einlade?
  • Was wird er von mir denken, wenn er erfährt, dass meine Mutter alkoholkrank ist?
  • Was wird mein Chef von mir denken, wenn ich ihm sage, dass ich heute nicht länger bleiben kann?
  • Was wird die Kassiererin von mir denken, wenn ich, ohne etwas zu kaufen, den Laden verlasse?
  • Was wird meine Nachbarin denken, wenn ich ihr sage, dass es mich stört, wenn sie laut Musik hört?

Die Überzeugung hinter diesen Fragen ist meist: Die anderen werden schlecht über mich denken oder mich nicht mehr mögen – und das wäre schrecklich. Es taucht also immer wieder die Angst vor Ablehnung dahinter auf. Letztlich steckt hinter jeder Angst – wenn man sie einmal zu Ende denkt – eine Art Todesangst. Das Gefühl, dass eine Ablehnung das Ende bedeuten kann, rührt von unserer Kindheit her. Die Ablehnung durch unsere Eltern – jede Zurechtweisung oder Bestrafung – wirkte außerordentlich lebensbedrohlich auf uns, denn ohne unsere Eltern wären wir verloren gewesen. Nein, die Gunst der Eltern konnten wir nicht aufs Spiel setzen!

Entwickeln wir uns seelisch – unserem Alter angemessen – nicht weiter, tragen wir als Erwachsene immer noch die ängstlichen Gefühle als Kindheitserinnerungen mit uns herum. Wir fühlen uns unsicher und hilflos, sobald wir irgendwo auch nur im Geringsten Ablehnung erfahren. Oft interpretieren wir sogar in die Worte oder Gesten der anderen, Ablehnung hinein, wo es gar keine gibt.

Der Grund dafür ist, dass wir uns nicht irgendwann darüber bewusst geworden sind, erwachsen und somit unabhängig von den Eltern geworden zu sein. Im Gegenteil, wir haben die abwertenden und kritisierenden Worte unserer Eltern, Lehrer oder anderer Respektspersonen so verinnerlicht, dass wir uns diese mittlerweile selbst an den Kopf werfen.

Es geht also darum, dem kleinen inneren Kind in uns Mut zu machen. Ihm gut zuzureden, es zu loben und zu bestätigen. Ihm zu sagen, dass die Welt nicht untergeht, wenn es einmal ängstlich oder schüchtern ist. Und das es keinen Grund mehr gibt, sich unsicher zu fühlen. Denn andere haben uns gar nichts mehr zu sagen. Ob die Kassiererin schlecht über uns denkt, wenn wir nichts kaufen, ist deren Angelegenheit. Das geht uns also gar nichts an. Man ist erwachsen und kann und darf für sich selbst sorgen und entscheiden.

Selbstsicherer werden wir nur, wenn wir lernen, uns von der Meinung der anderen unabhängig zu fühlen. Das Bedürfnis es jedem Recht machen zu wollen und EVERYBODIES DARLING zu sein, hat nichts mit Bewusstheit, Selbstwertgefühl oder Ähnlichem zu tun. Es ist die Sucht nach Anerkennung aus Angst vor Ablehnung!

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AUTHENTISCH SEIN – BEWUSST LEBEN – WAS IST AUTHENTIZITÄT?

AUTHENTISCH SEIN – BEWUSST LEBEN – WAS IST AUTHENTIZITÄT?

Die meisten Menschen verbinden mit Authentizität Begriffe, wie wahrhaftig sein, Gefühle zeigen, sich so zeigen, wie man ist, ehrlich sein, echt sein, mit der augenblicklichen Wahrheit stimmig sein, usw.  Vereinfacht und zusammengefasst könnte man sagen, Authentizität beschreibt einen Zustand des Seins von gelebter innerer Wahrheit!

Wie ist das genau zu verstehen? Ist jemand, der sich sehr ärgert und ganz offen seine Wut zeigt, womöglich noch andere beschimpft oder gar mit Fäusten schlägt, authentisch? Schließlich zeigt dieser Jemand ja seine Gefühle und lebt sie offen aus!

Nun, man kommt nicht darum herum diese Frage mit „JA“ zu beantworten! Ja, diese Person ist authentisch! Authentisch wäre sie nicht, wenn sie den Ärger unterdrückte oder überspielte!

TROTZDEM: Man kann das an dieser Stelle nicht wirklich so stehen lassen! Die Ebene, auf der sich diese Form von Authentizität abspielt, hat nämlich noch nicht viel mit Bewusstsein oder Bewusstheit zu tun. Es gibt verschiede Ebenen, auf der sich Authentizität vertiefen kann. Je höher die Stufe der Bewusstseinsebene, desto eher kann man von wirklicher Authentizität sprechen.

Um bei dem Beispiel mit der Wut und den Fäusten zu bleiben: Auf der Ebene des bewussten Erlebens, wird eine Person zuerst wahrnehmen, dass sie wütend ist. Sie kann dieses Gefühl als momentane innere Stimmung erkennen und auf diese bezugnehmen, ohne sie dabei weder zu unterdrücken noch auszuagieren. Sie wird sich darüber klar, dass sie selbst viel größer und wahrhaftiger ist, als dieses momentane Gefühl der Wut. Oder sie kann erkennen, welches Gefühl oder welcher Mangel tatsächlich hinter der Verstimmung verborgen liegt. Die innere Größe kommt zum Tragen und Gelassenheit dehnt sich aus. Im selben Augenblick erscheint der Anlass, aus dem der Ärger entstand, in einem anderen Licht.

Authentizität hat also tatsächlich etwas mit dem Leben der inneren Wahrheit zu tun, aber erst durch innere Größe, Selbstreflexion, Achtsamkeit, und Selbstverständnis, wird man sich seiner eigenen inneren Wahrheit bewusst.

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SPIRITUELLES HEILEN – PRAKTIK FÜR GEIST, KÖRPER UND SEELE

SPIRITUELLES HEILEN – PRAKTIK FÜR GEIST, KÖRPER UND SEELE

Schamanismus ist eine ganzheitliche Lebensphilosophie, in der alles, was existiert, eine Seele besitzt: Natürlich wir Menschen, aber auch die Tiere, die Pflanzen, die Steine, die Erde, der Himmel, das Universum und sogar das Nichts. Ein Schamane / eine Schamanin lehrt darum einen achtsamen und liebevollen Umgang mit sich selbst, der Natur und allem, was beseelt ist.

Warum erzähle ich das heute hier auf meinem BLOG? Nun, ich möchte Ihnen gerne einmal Myriam Tonga Götze vorstellen. Durch ihre schamanische Arbeit half sie mir, mich von meinen Alltagszwängen zu befreien und einen ganz eigenen, neuen Weg zu gehen.

Wenn Sie bereits öfter auf meinem BLOG zu Besuch waren, wissen Sie, dass ich seit Ende 2010 – nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch – mit meiner Idee „Spirituell auf deine Weise“ als spiritueller Coach und Autor tätig bin. Die wesentlichen Impulse, mein Leben komplett verändern zu können und den Weg meines Herzens zu gehen, bekam ich bei den von Myriam Tonga durchgeführten schamanischen Krafttierreisen, sowie ihren spirituellen Zeremonien und Einzelsitzungen.

Es ist ein Herzenswunsch von ihr, Menschen auf ihrem eigenen Weg zu sich selbst zu begleiten; sie dabei zu unterstützen, sich ganz tief zu erfahren, sich selbst anzunehmen und zu lieben sowie das innere Feuer zu finden und zu leben.

Spiritualität bedeutet für sie, zu erkennen, dass es noch mehr als die sichtbare Alltagswirklichkeit gibt: Die Anbindung an die Natur, ein Leben im Fluss, Vertrauen in Großmutter Erde sowie kraftvolle Wurzeln zu haben und die Seele fliegen zu lassen.

Auf den Seiten von Myriam Tonga Götze finden Sie Informationen über ihre spirituelle Arbeit mit Einzelpersonen und Gruppen sowie Hinweise zu aktuellen Veranstaltungen. Dabei arbeitet sie vorwiegend mit schamanischen Methoden und Ritualen.

Kurzinfo:
Myriam Tonga Götze – Schamanische Begleitung & Rituale,
Mühlheim bei Frankfurt am Main / Rhein-Main.

Besuchen Sie Myriam Tonga Götze unter www.myriam-tonga.de

 

SPIRITUALITÄT IM ALLTAG – ACHTSAMKEITSÜBUNGEN ZUM GENIESSEN

SPIRITUALITÄT IM ALLTAG – ACHTSAMKEITSÜBUNGEN ZUM GENIESSEN

Dies ist Übung Nummer 6 aus meiner Reihe “Spirituelle Übungen“. Auch dieses Mal möchte ich Sie wieder dazu einladen, die eigene intuitive
Wahrnehmung zu entdecken und mehr Achtsamkeit, Bewusstheit und Lebensfreude zu entwickeln. Schulen Sie Ihre seelisch-geistige bzw. spirituelle Wahrnehmung, indem Sie – anfangs nur hin und wieder / später öfter – Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf die ganz normalen Dinge des Alltags richten.

Heute möchte ich für diese Übung das morgendliche Duschen aufgreifen. Ihre körperliche, seelische und geistige Kraft wird sich dabei auffrischen und Sie starten munter und mit neuen Impulsen in den Tag. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Entdecken Ihrer seelisch-geistigen bzw. spirituellen Kraft!


ÜBUNG 6 – SPIRITUALITÄT IM ALLTAG – ACHTSAMKEITSÜBUNGEN ZUM GENIESSEN

Stellen Sie sich unter die Dusche. Nehmen Sie ganz bewusst alle Einzelheiten dieses Vorgehens wahr. Jede klitzekleine Kleinigkeit. Fühlen Sie das Wasser! Wie fühlt es sich an? Genießen Sie die Wärme! Wie sieht das Wasser aus? Fühlen Sie den weichen seidigen Seifenschaum auf Ihrem Körper! Ist er nicht wunderbar weich und duftig? Verreiben Sie ihn sanft auf Ihrem Körper und fühlen, riechen, hören und sehen Sie hin.

Was gibt es alles wahrzunehmen? Wärme? Zärtlichkeit? Geborgenheit? Nässe? Wasserdampf? Seifenduft? Plätschergeräusche? Der Druck des Wassers auf der Haut? Tropfen an den Duschwänden! Betrachten Sie Ihren Körper! Wie sieht er aus? Ist er voll mit Seifenschaum? Glänzt er vor Nässe?

Welche Farben umgeben Sie? Welche Farbe hat die Seife? Oder welche Farbe hat der Deckel der Duschgelflasche? Und wie fühlt sich der Stoff des Waschlappens an? Wie stark reflektiert das Licht auf den Armaturen?

Schauen Sie hin! Fühlen Sie hin! Riechen Sie hin! Hören Sie hin! Vielleicht schmecken Sie vorsichtig das Wasser?

Sie wissen ja bereits aus den vorangegangenen Übungen, dass es passieren kann, dass Ihre Gedanken abschweifen. Wie immer, machen Sie sich nichts daraus und kehren, sobald Sie merken, dass Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit nicht mehr beim Duschen sind, sanft zum bewussten Duschen zurück.

Nehmen Sie sich gute 10 Minuten Zeit für diese Übung. Je häufiger Sie Achtsamkeitsübungen durchführen, umso öfter werden Sie für den Zeitraum der Übungen im Hier und Jetzt und somit im bewussten Erleben ankommen. Ihre körperliche, seelische und geistige Kraft wird von Mal zu Mal stärker. Im bewussten Erleben gerät Ihre spirituelle Energie ins Fließen und Einfallsreichtum sowie Kreativität bringen neue Ideen und Gedanken hervor.

Achten Sie nach dem Üben noch einmal kurz auf Ihre inneren Bilder und Gedanken. Nicht selten kommt es vor, dass sich über Ihre spirituelle Wahrnehmung Erkenntnisse im Bewusstsein einfinden.

Weitere spirituelle Übungen und weiterführende Informationen dazu finden Sie unter der Kategorie: Spirituelle Übungen

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BEDEUTUNG DER KRAFTTIERE – SCHAMANISCHE REISEN


BEDEUTUNG DER KRAFTTIERE – SCHAMANISCHE REISEN

Meine spirituelle Wahrnehmungsfähigkeit basiert auf keiner speziellen Lehre oder Ausrichtung. Ich lebe meine eigene Spiritualität und interessiere mich meist nur am Rande für bestimmte spirituelle Praktiken oder Techniken. Jeder Mensch ist von Natur aus spirituell, auch ohne entsprechende Ausbildung oder einschlägige Schule. Ohne mich tiefer für Schamanismus zu interessieren, nehme ich jedoch sehr gerne an schamanischen Krafttierreisen teil. Diese erlebe ich als wunderbare Ausflüge in die geistige Welt – zu meinen inneren Bildern, Wünschen, Aufgaben, Ideen und Bedürfnissen. Daher möchte ich an dieser Stelle gerne über die Krafttiere ein paar Worte schreiben:

Im Schamanismus geht man davon aus, dass es zu unserer realen Welt auch noch eine parallele Welt gibt. In dieser Parallelwelt existieren verschiedene Wesen. Allesamt werden sie auch als geistige Helfer bzw. Verbündete bezeichnet. Ein Krafttier ist solch ein wunderbares Wesen.

Uns Menschen ist es möglich, eine Verbindung zu ihnen herzustellen, und zwar auf geistiger Ebene. In den geistigen Welten sind Krafttiere gute Geister, Lehrer und Mittler. Sie stehen uns zur Seite. Haben wir mit ihnen Kontakt, so kann man sich mit seinen Fragen und Problemen an sie wenden.

In einem tranceähnlichen Zustand,  finden sich die überbrachten Botschaften der Krafttiere in unserem Bewusstsein ein. Krafttiere sind für Schamanen unverzichtbare Gefährten. Für uns sind sie geistige Verbündete, welche uns in der sogenannten “Anderswelt“  begleiten und mit besonderen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Gaben ausstatten. Wir können unsere Krafttiere in allen Angelegenheiten des Lebens rufen. Sie sind uns gute Berater bei allen erdenklichen Fragen.

Man muss sich nicht für Schamanismus interessieren, um eigene „Geistige Reisen“ unternehmen zu können. Sie funktionieren genauso gut auf der Basis des eigenen spirituellen Erfahrungsschatzes. Man dann sie jederzeit für sich selbst z.B. zu Hause oder im Freundeskreis, durchführen. Diese Reisen sind ein wahrer Quell für die seelische, geistige sowie körperliche Erholung.

Probieren Sie doch einmal solch eine Reise aus. Sie ist ein wunderbares Erlebnis und zum Entspannen sowie „Bei-sich-selbst-Ankommen“ außerordentlich gut geeignet. Sie finden mein Angebot dazu hier:
Persönliche Krafttierreisen.

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MIT ACHTSAMKEITSÜBUNGEN IN DER GEGENWART ANKOMMEN

MIT ACHTSAMKEITSÜBUNGEN IN DER GEGENWART ANKOMMEN

Familie, Beruf und zahlreiche andere Verpflichtungen können dazu führen, dass man das reale Erleben im Hier und Jetzt immer weniger wahrnimmt.  Oft ist man zusätzlich noch damit beschäftigt, sich über die verschiedensten Sorgen und Probleme Gedanken zu machen. Man lebt gedanklich eher in der Vergangenheit oder Zukunft, als in der Gegenwart. Leben und Erleben findet aber immer nur in der Gegenwart statt. Es lohnt sich also, das Leben in der Gegenwart zu üben.

Das ist im Grunde gar nicht so schwer, denn die entsprechenden Achtsamkeitsübungen sind in der Regel schlicht und einfach, sodass man sie ganz leicht durchführen kann. Oft erscheinen sie so einfach, dass man Zweifel hat, ob diese überhaupt eine Wirkung haben. Ja, vielen ist es sogar peinlich, solch einfache Übungen durchzuführen. Sie denken daran, was wohl andere sagen würden, wenn diese sie dabei beobachteten.

Das liegt daran, dass man sich für die Zeit der Achtsamkeitsübung erlaubt, ungezwungen, unkontrolliert, ungeniert, frei und losgelöst zu sein. Das ist natürlich erst einmal ungewohnt, denn im Alltag ist man sehr häufig damit beschäftigt sich selbst zu kontrollieren. Nicht überall erlaubt man sich schließlich, so zu sein wie man nun einmal ist oder das zu sagen, was man gerade denkt. Es geht meist darum, die Folgen von dem, was man gerade tut, abzusehen und möglichst gut bei allem wegzukommen. Mit Authentisch-Sein hat das – bei näherem Betrachten – nicht viel zu tun.

Mit den einfachen Übungen zur Achtsamkeit erlauben Sie sich aus den Alltagsroutinen und -zwängen auszusteigen, sich fallen zu lassen, der Gelassenheit Raum zu geben, sich gehen zu lassen, Ihren inneren Zensor auszuschalten und wirklich bei sich selbst anzukommen. Ihre spirituelle Energie gerät ins Fließen, sobald Sie sich mit Ihrem Erleben in der Gegenwart befinden. Ihre kreative Kraft erneuert sich und neue Ideen können sich entwickeln.

Wenn Sie Achtsamkeit üben, wird es Ihnen immer öfter gelingen, bei sich selbst anzukommen. Üben Sie anfangs ruhig nur ab und zu. Steigern Sie nach und nach die Häufigkeit der Übungen. Irgendwann werden Sie täglich so selbstverständlich in der Gegenwart ankommen, wie Sie momentan noch in der Vergangenheit oder Zukunft verhaftet sind. Sie haben sich die Basis für ein authentisches, selbstbestimmtes und glückliches Leben geschaffen.

Einige Übungen finden Sie bereits hier auf meinem BLOG. Schauen Sie unter der Kategorie Spirituelle Übungen nach. Auch künftig werde ich dort immer wieder kleine aber kraftvolle Übungen für Sie bereithalten.

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NICHT LANGE WARTEN – ANGST ÜBERWINDEN – KURZE MÄRCHEN

NICHT LANGE WARTEN – ANGST ÜBERWINDEN – KURZE MÄRCHEN

Dies ist ein weiteres Märchen aus dem Buch „Die Farben der Wirklichkeit“ – Lucy Körner Verlag – welches mich tief im Herzen berührt hat. Das Original ist sehr lesenswert! Ich kann es Ihnen hier nur in eigenen Worten ganz kurz erzählen. Möge es Sie zum Verwirklichen Ihrer eigenen Herzenswünsche ermutigen. 


„Jeder ist eine Blüte“ von Kristiane Allert-Wybranietz
(nacherzählt von Ralf Hillmann)

In einem Garten standen viele Blumen. Sie blühten in den herrlichsten Farben. Eine unter ihnen meinte, dass sie eine ganz besondere Blume sei. Im Frühjahr nahm sie sich vor, mit dem Blühen noch zu warten. Denn es könnte ja sein, dass ein Spätfrost ihre Blüte zerstören würde. Sie blieb lieber noch eine Weile in ihrer Knospe, denn das war einfach vernünftiger.

Später dann, im Mai und Juni erblühten die meisten Blumen. Sie zeigten sich in ihren schönsten Farben und verströmten die betörendsten Düfte. Noch immer hielt sie es für zu gefährlich, ihre Knospe zu verlassen und sich in all ihrer Pracht zu zeigen. Es könnte ja schließlich regnen und wie würde sie dann aussehen? Nein, sie wollte noch warten, bis sie sich ganz sicher war.

Ganz schlimm fand sie die Vorstellung, von einem Menschen gepflückt und in eine Vase gestellt zu werden. Als Knospe könnte ihr das nicht passieren. Heimlich bewunderte sie allerdings die anderen Blumen. Wie sie im Wind wiegten, sich in der Sonne räkelten, ihre herrlichen Farben zur Schau trugen und mit ihrem Duft verzauberten. Die anderen waren im Gegensatz zu ihr so unglaublich lebendig. Sie fühlte den Wunsch mitblühen zu wollen, aber sie war sich einfach zu unsicher. Wer weiß, vielleicht wäre sie gar nicht so schön, wie die anderen oder würde nicht so gut duften.  Am Ende würde sie noch ausgelacht. Nein, da blieb sie lieber noch in ihrer Knospe.

Aber sie fühlte oft die Einsamkeit und Enge in ihrem Blumenherzen und kam sich vom Leben ausgeschlossen vor. Jedoch tröstete sie sich, wenn anderen Blumen einmal über Nacht etwas zugestoßen war. Denn soetwas würde ihr nicht passieren. Doch die Sehnsucht, sich einfach dem Leben hinzugeben, die Sonne mit den Blütenblättern aufzufangen oder den kühlen Regen zu genießen, drängte sie immer wieder.

Bald war es August und immer schwerer wurde ihr die Entscheidung. Angst und Neugier – Sicherheit und Lebenslust kämpften in Ihrer Seele miteinander, ohne, dass eine Seite die Oberhand gewann. Sie befürchtete mittlerweile schon fast zu alt zum Blühen zu sein, aber sie beschloss weiterhin zu warten.

Doch in ihrem Bedürfnis nach Sicherheit wurde sie immer unsicherer. Sie war ihr Leben lang eine Knospe gewesen und hatte schließlich keinerlei Erfahrung im Blühen. Die Ahnung, wie unglaublich schön das Blühen sein musste wuchs trotz allem immer mächtiger in ihr heran. Der September brach an und mit ihm kamen neue Gefahren. Sie könnte nun einer besonders kalten Nacht zum Opfer fallen. Doch im Grunde fühlte sie sich in ihrer alten harten Knospenschale schon fast erfroren. Was gab es noch zu verlieren?

Und so kam es, dass sie an einem besonders milden Septembermorgen, doch noch ihre Hüllen fallen ließ. Das Gefühl, den Mut aufgebracht zu haben, sich in ihrer ganzen Farbenpracht zu zeigen und ihren wundervollen Duft verströmen zu können, machte sie einfach nur glücklich. Sie wurde schließlich noch zu einer fantastischen Blüte, die viel bewundert wurde. Sie wusste nun, dass Blühen nichts mit Können zu tun hat, sondern mit Sein.

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