VERNÜNFTIG ENTSCHEIDEN! MIT HERZ UND VERSTAND!

VERNÜNFTIG ENTSCHEIDEN! MIT HERZ UND VERSTAND!

Eine große Gefahr für unseren Selbstfindungsprozess stellt die, wie ich Sie nenne, Scheinvernunft dar. Als Stimme der Vernunft getarnt, schleicht sie sich ständig in unser Denken ein. Das ist ihr gemeiner Trick: Immer dann, wenn wir unsere Vernunft gebrauchen wollen, drängt sie sich, ohne dass wir es merken, an deren Stelle. „Tue dies nicht, tue das nicht. Dafür bist du schon zu alt und hierfür viel zu dumm. Dies ist zu riskant und das zu gefährlich. Damit machst du dich lächerlich und hiermit wirst du keinen Erfolg haben“.

Viele demotivierende Einwände entspringen dieser scheinbaren Vernunft. Tatsächlich treffen wir dann keine vernünftige, sondern nur eine ängstliche, unsichere oder mutlose Entscheidung! Denn im Gegensatz zu unserer Vernunft, die sachverständig zwischen dem vermittelt, was nötig ist und dem was wir uns wünschen, ist die Scheinvernunft eine Verschwörung aus Ängsten, Sorgen und übertriebenem Sicherheitsbedürfnis. Sie lässt keinen Platz, um etwas auszuprobieren. Sie engt uns ein, lässt uns zögern oder aufgeben. Ihretwegen trauen wir uns nichts zu, leben nicht im Jetzt, sondern in der Vergangenheit oder Zukunft. Wir verharren in unliebsamen Situationen und geben der Veränderung keine Chance.

Um Scheinvernunft von wirklicher Vernunft unterscheiden zu lernen, sollten Sie künftig sehr genau untersuchen, vor welchem Hintergrund Sie Ihre Entscheidungen treffen. Schauen Sie genau hin! Haben Sie Ihre Entscheidung nach Ihrem Gefühl mit gesundem Menschenverstand getroffen oder eher aus übertriebener Vorsicht? Wenn Sie verinnerlicht haben, dass es neben Ihrer Vernunft auch noch etwas anderes gibt, das sich nur als Vernunft ausgibt, sind Sie vielleicht schon bald in der Lage, zwischen beidem unterscheiden zu können. Dies muss nicht heißen, dass Entscheidungen, die mit Vernunft getroffen werden, immer richtig sind. Auch Entscheidungen, die mit Scheinvernunft getroffen werden, sind nicht immer falsch. Nur bedeuten vernünftige Entscheidungen immer, dass man sich auf dem eigenen Weg befindet. Nur scheinbar vernünftige Entscheidungen lassen Sie von diesem Weg abkommen.

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VERNÜNFTIG ENTSCHEIDEN! MIT HERZ UND VERSTAND!
Erschienen im BLOG „Lebe das Leben“ von Ralf Hillmann


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WAS IST SELBSTLIEBE? – DAZU EIN GEDICHT VON CHARLIE CHAPLIN

WAS IST SELBSTLIEBE? – DAZU EIN GEDICHT VON CHARLIE CHAPLIN

Am 16. April 1965 kam ich auf diese Welt. Am selben Tag, nur 76 Jahre zuvor, wurde Charlie Chaplin geboren. An seinem 70. Geburtstag im Jahre 1959 schrieb er ein wunderbares Gedicht zum Thema Selbstliebe. Diese Zeilen sprechen mir aus der Seele und spiegeln wider, was mich bewegt und ich anderen gerne mitteilen möchte:

SELBSTLIEBE – GEDICHT VON CHARLIE CHAPLIN

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnung für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich , das nennt man “Authentisch-Sein”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemanden beschämt, ihm meine Wünsche aufzuzwingen, obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif, noch der Mensch dazu bereit war, auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich, das nennt man “Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen, und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man “Reife”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt sich “Selbstachtung”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude bereitet, was ich liebe und mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man “Ehrlichkeit”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das “gesunden Egoismus”, aber heute weiß ich, das ist “Selbstliebe”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt, das nennt man “Einfach-Sein”.

Als ich mich wirklich selbst zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann, als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner, diese Verbindung nenne ich heute “Herzensweisheit”.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.

Heute weiß ich, das ist das Leben!

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Erschienen im BLOG „Lebe das Leben“ von Ralf Hillmann


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SICH SELBST LIEBEN LERNEN

SICH SELBST LIEBEN LERNEN

Viel zu lange lebte ich ein Leben, das nicht mein eigenes war. Im Grunde fiel mir das noch nicht einmal auf und irgendwie bildete ich mir sogar ein, zufrieden zu sein. Ich funktionierte in meinen Jobs und innerhalb meiner alltäglichen Verpflichtungen immer einwandfrei. Dass ich mich dabei selbst ganz und gar vergessen hatte, war das Ergebnis meines anerzogenen Bedürfnisses, es immer allen recht machen zu wollen.

Dann, eines Tages, wurde ich krank. Genauer gesagt bekam ich starken Husten mit grippeähnlichen Begleiterscheinungen. Ich schleppte mich damit fast drei Jahre lang total erledigt zur Arbeit. Ich konsultierte alle möglichen Ärzte und die vielfältigsten Untersuchungen wurden an mir durchgeführt. Nie kam etwas dabei heraus. Alle Werte und Ergebnisse waren bestens. Geduld sollte ich haben, sagten mir die Ärzte.

In einem gesundheitlichen Zusammenbruch, der sich in einer Lungenentzündung und einem Gefühl des „Einfach-nicht-mehr-weiter-Könnens“ darstellte, begriff ich letztlich, was los war. Ja, von einem Moment auf den anderen wusste ich, dass es nicht darum ging, die Symptome meiner Krankheit zu behandeln, sondern darum, zu verstehen, WARUM ich krank wurde.

Mein Körper und meine Seele schafften es, mich zu überzeugen. Sie waren es, die diese Krankheit hatten entstehen lassen. Und durch sie gelangte ich an einen ziemlich kritischen Punkt in meinem Leben. An einen Punkt, an dem ich zusammenbrach und endlich aufwachte. Aufwachte, und anfing, meinen Wünschen, Bedürfnissen, Interessen und Talenten Aufmerksamkeit zu schenken. Mit anderen Worten: Ich fing an mich selbst zu lieben!

Plötzlich machte es „klick“ und ich wusste, ich musste mein Leben verändern. Ich musste mich verabschieden von meinen Sicherheitsbedürfnissen, meinen Sorgen, Ängsten und davon, andere wichtiger zu nehmen als mich selbst. Ich musste mich befreien. Mich auf etwas Neues einlassen. In mich und mein Leben Vertrauen fassen und mich in Gelassenheit üben. So viel stand fest: Ich konnte und wollte nicht mehr in mein altes Leben zurück. Denn das war das Leben, das mich krank machte. Ich brauchte keine Medikamente, alles was ich brauchte, war ein Neuanfang.

Obwohl ich krankgeschrieben war und somit Kündigungsschutz besaß, kündigte ich Ende 2009 meine Arbeit – ohne zu wissen, wie es anschließend weitergehen könnte. Ich konnte auf einmal darauf vertrauen, dass sich alles für mich fügen würde. Ich war fest davon überzeugt, dass die Krankheit einen tieferen Sinn haben musste. Ich sollte mein Leben verändern um dann wieder gesund werden und meinen eigenen, ganz neuen Weg gehen zu können. Ich hatte die Kündigung meines Arbeitsplatzes kaum ausgesprochen und mich von meinen Kollegen verabschiedet, da verschwand auch schon der Husten samt Begleiterscheinungen.

Sobald ich mich meiner spirituellen bzw. seelisch-geistigen Wahrnehmung öffnete, gelangte ich zu meinen inneren Bildern, Wünschen, Aufgaben, Ideen und Bedürfnissen. Meine Energie konnte fließen und die Idee „Spirituell auf deine Weise“, mit der ich mich im November 2010 bereits selbständig machte, entstand quasi wie von selbst.

Seitdem habe ich viele positive Veränderungen in meinem Leben herbeigeführt. Ich könnte auch sagen, diese Veränderungen haben sich in meinem Leben eingefunden. Auf der Grundlage meiner Erfahrung möchte ich anderen Menschen helfen, die eigene seelisch-geistige bzw. spirituelle Wahrnehmung zu entdecken, sich selbst zu lieben und das Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten. Ich möchte dazu anleiten die eigenen Wünsche, Bedürfnisse, Interessen und Talente aufzuspüren, ernst zu nehmen und diese zu leben.

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