FINDE DIE RUHE IM STURM – BUCH VON ENTSPANNUNGSPÄDAGOGIN LIETTA SCHRÖDER – EMPFEHLUNG

Heute möchte ich meinen Leserinnen und Lesern das neue Buch von Entspannungspädagogin Lietta Schröder vorstellen. Die Autorin sagt: Viele Menschen erleben ihr Leben kontinuierlich rast- und ruhelos. Der Alltag ist randvoll gefüllt mit Aktivitäten und einer Fülle an Informationen, die es zu verarbeiten gilt. Durch die Köpfe schlängeln sich endlose Gedankenketten. Und heimlich warten die Betroffenen auf die Ruhe nach dem Sturm. Der Sturm aber scheint ihr Leben zu bestimmen und die Ruhe will einfach nicht einkehren. Unruhe hat viele Gesichter. Sie zeigt sich in Form von ständigem Zeitmangel, psychischen Beschwerden, schwierigen zwischenmenschlichen Beziehungen und körperlichen Erkrankungen. Gegenwind von allen Seiten! Das Buch „Finde die Ruhe im Sturm“ lädt dazu ein, sich dem „Sturm“ zu stellen und in kleinen Schritten zu lernen, innere Ruhe zu finden – gleich, mit welcher Wucht uns das Leben um die Ohren wirbelt. Lietta Schröder berichtet über eigene Erfahrungen und richtet sich an Menschen, die an nachvollziehbaren Wegen interessiert sind, ihre innere Balance zu finden. Auf diese Weise können neue Energie und Lebenskraft geschöpft sowie Heilungsprozesse in körperlichen und psychischen Krisen aktiviert werden. “Meditation ist, wenn du trotzdem lachst!” Gemäß diesem Motto ist es der Autorin ein Anliegen, dem Thema „Meditation“ den Schleier der Ernsthaftigkeit zu entziehen, indem sie veranschaulicht, wie es aussehen kann, aus dem Alltag eine Meditation zu machen. Die positiven Auswirkungen, die sich daraus ergeben, können so tiefgreifend sein, dass neue, ungeahnte Möglichkeiten entstehen und dadurch mit der Zeit ein enormer positiver Wandel im Leben stattfinden kann.

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FREIHEIT DES HERZENS – BUCH VON HEIKE ABRAHAM – EINE SPIRITUELLE KURZGESCHICHTE

“Freiheit des Herzens” ist die Geschichte eines seelischen und geistigen Wachstumsprozesses und ein Weg zur Selbstliebe. Elira ist eine empfindsame junge Frau, die sich auf außergewöhnliche Weise zu Akatschio führen lässt, einem spirituell besonders weit entwickelten Mann. Der unterstützt Elira dabei, ihre alten Muster und Zwänge los zulassen und zu erspüren, dass sie alle wichtigen Erkenntnisse bereits in sich trägt. Akatschio gibt ihr wertvolle Impulse, wie sie leichter auf ihr Herz zu hören vermag und ihre innere Freiheit finden kann.

Erhältlich als Taschenbuch und eBook

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INTUITIONS-ORAKEL FÜR JEDEN TAG – 150 IMPULSE ZUR ÜBUNG UND AKTIVIERUNG DER INTUITION

Mini Taschenbuch oder Mini eBook: Intuitions-Orakel für jeden Tag – Wissen aus den Tiefen des Herzens und den Weiten des Bewusstseins – 150 Impulse zur Übung und Aktivierung der Intuition.

Kurzbeschreibung: Intuition ist Wissen, das spontan und unüberlegt in unserem Bewusstsein auftaucht. Dieses Wissen wird auch als Bauchgefühl, Eingebung oder Geistesblitz wahrgenommen bzw. verstanden. Ob Intuition allein auf unseren unbewussten, teilbewussten und bewussten Erfahrungen beruht, oder ob gar eine Verbindung zu einer Art kosmischem Urbewusstsein dabei eine Rolle spielt, darüber streiten sich die Experten. In diesem Büchlein soll dies aber keine Rolle spielen. Wir alle haben unsere Auffassungen von allem. Genauso hat jeder seine eigene Vorstellung davon, was Intuition umfasst. Der eine glaubt, auf Basis von Intuition könne nur etwas ins Bewusstsein dringen, dass vorab in irgendeiner Form bewusst oder unbewusst erfahren wurde. Ein anderer ist davon überzeugt, dass sich dahinter viel mehr als nur die eigenen Erfahrungen verbergen. Wieder ein anderer hat sich darüber noch gar keine Gedanken gemacht. Da dieses Büchlein für jeden gedacht ist – also nicht nur für Menschen, die sich für Spiritualität interessieren, möchte ich Sie ganz einfach nur dazu einladen, Ihrer intuitiven Wahrnehmung zu vertrauen. Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass mein diesbezügliches Wahrnehmen enorm gewachsen ist, seitdem ich mich nicht mehr dafür interessiere, wie genau das Geheimnis „Intuition“ zu erklären ist. Es darf ein Geheimnis bleiben. Ich muss die Wahrheit nicht kennen. Aus dieser inneren Haltung heraus kann sehr viel Vertrauen wachsen. Wer sich ein wenig mit der Psyche des Menschen oder auch mit alternativen Heilmethoden auskennt, weiß, welch große Kraft im Vertrauen liegt. Und genau darum soll es in diesem Büchlein gehen. Es geht darum, auf die innere Weisheit zu vertrauen!

Autor: Ralf Hillmann – Format: MOBI

Preis für das eBook: 0,99 EUR (Taschenbuch 4,99)

hier erhältlich: Amazon

TRAUERBEWÄLTIGUNG MITHILFE VON SPIRITUALITÄT ODER RELIGION?

Trauerbewältigung mithilfe von Spiritualität oder Religion?

Auf die Fragen zum Tod eines geliebten Menschen muss in der Regel jeder seine eigenen Antworten finden. Oftmals sind es Fragen zu den Themen Sinn des Lebens und Existenzgrenzen. Diese können lauten: Wo ist die Seele der verstorbenen Person hingekommen? Wieso musste sie statt meiner Wenigkeit sterben? Was hat sie in dem Moment gefühlt? Diese und ähnliche Fragen bleiben meist unbeantwortet, da sich die Antworten nicht überprüfen lassen. Eines ist jedoch sicher, sie stehen im Zusammenhang mit den spirituellen und religiösen Vorstellungen und Ansichten der Menschen.

Für viele sind Religion und Spiritualität zwei Gegensätze, die nicht mit einander in Einklang gebracht werden können. Während Religion in westlichen Kulturen mit der Kirche und einem christlichen Glauben verbunden wird, assoziiert man Spiritualität eher mit der individuellen Suche nach dem Sinn des Lebens, Transzendenz und der persönlichen Wahrheit. Es ist allerdings ganz gleich für welchen Weg man sich entscheidet, sicher ist, dass beide Varianten eine positive Wirkung auf die Trauerbewältigung haben.


Religion und Spiritualität unterstützen bei der Trauerbewältigung
In der Regel erleichtern sowohl Spiritualität als auch Religion den Umgang mit Trauer. Die Vorstellung die verstorbene Person sei nun an einem anderen vielleicht sogar besseren Ort unterstützen ebenso bei der Trauerbewältigung wie, der Glaube an Schicksal oder eine höhere Macht, die den geliebten Menschen zu sich geholt hat. Egal ob Sie nun Anhänger von religiösen oder spirituellen Vorstellungen sind, solange Sie Ihre Trauer bewältigen und einen gesunden Umgang mit ihr erfahren, ist alles erlaubt. Diese Einstellungen unterstützen Sie sicher auch bei der Bewältigung und Organisation der Trauerfeier, denn auch für diesen Schritt benötigt man viel Kraft. Schöne Trauerkarten mit spirituellen Zitaten oder Psalmen aus der Bibel können Sie finden, indem Sie hier weiterlesen.

Man findet kaum eine Unterscheidung zwischen Religion und Spiritualität, in Bezug auf den Umgang mit Sterbenden, Kranken und Trauernden. Beide Glaubensweisen sollten als ein Glaubenssystem verstanden werden, welches vor allem durch Rituale, verschiedene Symbole und Überzeugungen geprägt ist. Die Rituale und Symbole unterstützen somit jeden auf seine ganz individuelle Art und Weise mit den Themen Krankheit, Tod und Trauer umzugehen. Es ist also nicht wichtig, ob Sie nun religiös oder spirituell geprägte Ansichten verfolgen, wichtig ist nur, dass sie Ihnen bei der Trauerbewältigung helfen und Sie daran glauben.

ZWISCHEN “LASS LOS” UND “SCHEISS DRAUF” LIEGEN WELTEN

Liebe Leserinnen und Leser, gerade dort, wo es uns schwerfällt, loszulassen, lohnt es sich ganz besonders, ein möglichst umfangreiches Verständnis davon zu entwickeln, was Loslassen überhaupt bedeutet und wie es sich ganz konkret auf unsere jeweils ganz unterschiedlichen persönlichen Sorgen und Probleme auswirken kann. Alles, was ich Ihnen in diesem Büchlein mitteilen möchte, soll Ihnen daher dazu dienen, sich auf den Prozess des Loslassens vorbereiten zu können, damit es Ihnen dann auch wirklich gelingt, sich bewusst darauf einzulassen. Ohne vorab einige wichtige Fakten für sich selbst geklärt und Zusammenhänge verstanden zu haben, kann Loslassen ansonsten nur schwer gelingen.

„zwischen ‘lass los‘ und ‘scheiß drauf‘ liegen Welten“. Warum habe ich mich für diesen – für mich untypischen – Buchtitel entschieden? Während der Arbeit in meiner Psychologischen Beratungspraxis haben mir Klienten des Öfteren davon berichtet, mit welchen Methoden sie bereits versucht hatten, ihre Sorgen und Probleme zu bewältigen. Bevor Menschen zu einem Psychologischen Berater bzw. Coach gehen, haben sie nämlich meistens schon zahlreiche Versuche unternommen, sich selbst zu helfen. Sie fragten Freunde um Rat, recherchierten im Internet, informierten sich mit Büchern und einiges mehr. Viele meiner Klienten haben dabei scheinbar den Eindruck gewonnen, Loslassen sei eine Art Meditations- oder Entspannungstechnik. Manche denken auch, es sei eine Praktik, die man durch bloßes Einüben erlernen und dann auf alle möglichen Probleme anwenden kann. Zu meiner Verwunderung erzählten mir aber auch viele, wie es ihnen gelungen war, durch das Einnehmen einer „Leck-mich-am-Arsch-Haltung“, auf ihre Probleme einfach zu pfeifen. Dies zu tun, sei ihnen empfohlen worden. Häufig hätte es geklappt, die Sorgen mit einem Spruch, wie etwa „ach, scheiß drauf“ oder „leckt mich doch alle am Arsch“ erfolgreich loszulassen. Allerdings seien die Probleme dann in der Regel einige Zeit später wieder in Erscheinung getreten. Mich wundert das natürlich nicht, denn wie der Titel des Buches schon andeutet, liegen zwischen echtem Loslassen und einer Scheiß-drauf-Einstellung wirklich Welten. Es sind einfach zwei Paar Schuhe. Ich würde sogar sagen, das eine ist das Gegenteil vom anderen. Das eine hat etwas mit Gleichgültigkeit und Unverständnis – das andere etwas mit Vergegenwärtigung und Erkenntnis zu tun.

Gibt es auch in Ihrem Leben etwas, das Sie einfach nicht loslassen können? Fühlen Sie sich dadurch beispielsweise nicht mehr leicht und unbeschwert, sondern belastet, ängstlich, schwer und leidend? Vielleicht weil:

- Sie nicht aufhören können zu trauern;
- Sie von Ihrem Partner verlassen wurden;
- Sie jemandem nicht verzeihen können;
- Sie sich nicht von etwas trennen können;
- Sie sich für irgendetwas schuldig fühlen;
- Sie um Ihre verpassten Chancen weinen;
- Sie manchen Traum nicht verwirklichten;
- Sie von jemandem verletzt wurden;
- Sie das Älterwerden ängstigt;
- Sie die Welt ungerecht finden;
- Sie von Ihren Kollegen gemobbt werden;
- andere nicht Ihren Erwartungen entsprechen;
- etwas nicht zu Ihrer Zufriedenheit verläuft …

Loslassen fällt nicht immer leicht, ist aber zutiefst lebensdienlich und weise. Es führt unseren Geist in Harmonie und Heilung. Mit diesem Büchlein möchte ich Ihnen zeigen, wie es Ihnen möglich wird, wirklich loszulassen.

Eine erkenntnisreiche Lektüre wünscht Ihnen – Ihr Ralf Hillmann

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DIE SÄNGERIN HEIKE ABRAHAM – KUNST ANSTATT MAINSTREAM

Heute möchte ich Ihnen an dieser Stelle die Sängerin Heike Abraham vorstellen, die ich im Rahmen meiner Social-Media-Aktivitäten kennen und schätzen lernen durfte. Gerade nimmt sie sogar einen Song auf, der aus meiner Feder stammt. Ich bin schon sehr auf die fertige Produktion gespannt.

Zu Hochzeiten, wie auch zu Geburtstagen, Jubiläen und anderen Festlichkeiten singt Heike Abraham Operettenmelodien und Schlager der 1930er bis 1960er Jahre. Eigene Lieder ergänzen ihr Repertoire.

Aktuell arbeitet die Sängerin an einem neuen Konzept für ihre Liveauftritte. Bisher sang sie überwiegend a capella, was sich künftig ändern soll. Zuvor müssen jedoch erst Musiker gefunden werden, die zu ihren ganz besonders eigenen Interpretationen und Performances passen. Mit ihrer Musik geht sie einen ganz individuellen Weg. Ihrer Kunst den Ausdruck zu verleihen, der ihrem Herzen entspricht, ist ihr dabei sehr wichtig. So klingen ihre Lieder ganz und gar nicht mainstreamig, sondern eher – wie sie es selbst in ihrem Debüt-Song „Nicht im Takt“ besingt – unkonventionell.

Zur Webseite von Heike Abraham

EIN DIENSTAG AM MONTAG – GESCHICHTE AUS DEM BUCH “ZWISCHEN DEN ZEILEN REISEN” VON JOHANNA WAGNER

Gerne stelle ich eine beeindruckende Geschichte aus dem Buch von Johanna Wagner ”Zwischen den Zeilen reisen“ hier auf meinem BLOG vor. Ich wünsche allen viel Freude und Erkenntnis beim Lesen – Ralf Hillmann

Ein Dienstag am Montag
von Johanna Wagner: Ich besuche Alex. Jeden Dienstag fuhr ich mit dem Fahrrad zu ihm. Jeden Dienstag lag er im Bett. Sechs Monate lang und auch heute. Obwohl Montag ist. Damals sagte er, dass die Wochentage für ihn bedeutungslos seien. Ein Tag sei wie jeder andere, nur der Dienstag sei seit meinen Besuchen stets ein besonderer Tag für ihn gewesen. Dass ich an einem Tag der Woche Zeit an seinem Bett verbrachte, verlieh seinem Leben einen Rhythmus. Heute bringe ich den Rhythmus aus dem Takt, besuche ihn an einem Montag, in der Hoffnung, er könne so werden, wie es einst die Dienstage waren. Als ich den steilen Berg unter der noch immer warmen Sonne hochstrample und das kleine, noch immer unverputzte Haus am Ende der Straße erkenne, fühle ich mich wie an jenen Dienstagen. Alles ist wie immer, der einzige Unterschied: Heute weiß Alex nichts von meinem Besuch. Heute würde er niemals ahnen, dass uns in diesem Augenblick nur wenige Meter voneinander trennen. Denn zwischen meinem letzten und dem heutigen Besuch liegen nicht sieben Tage, sondern vier Jahre und drei Monate. Ich lehne mein Fahrrad an die Stelle der unverputzten Hauswand, an der ich es immer abstellte, gehe mit einem aufgeregten Herz langsam die Rollstuhlrampe hoch, schaue wortlos um die Ecke und blicke in sein unverändertes Gesicht, das sich in diesem Augenblick zur Türe dreht und mich ansieht. Nie zuvor habe ich ein überraschteres Antlitz gesehen, in dem sich die Emotionen derart überschlagen und der Körper doch nur still im Bett verharren kann. Freude, Zweifel, Glück und gleichzeitig werden Tränen mit den Fäusten aus den Augen gewischt. Ich könnte mitweinen. Mir ist gerade alles zu viel! In wenigen Sekunden holt die Gegenwart die vier vergangenen Jahre ein. Die Gegenwart freut sich, die Gegenwart weint. Sie schmerzt und drückt mit aller Kraft und ihrer großen Fülle an derzeitigen Emotionen zu. Meine Zeit läuft ab und schließlich laufen mir auch Tränen über die Wangen, noch ehe ich den Raum betreten habe. Alex ist vor sieben Jahren kopfüber in einen zu flachen See gesprungen. Er war 21. Nach einer festen Umarmung sagt er, dass mein Besuch das Schönste sei, was ihm in diesem Jahr widerfahren ist und spricht damit aus, was ich nicht hören wollte und doch auch unausgesprochen wusste. Mit ihm kann man über Gott und die Welt philosophieren, reflektieren, die Kontinente vergleichen und dadurch seine Menschen verstehen, das eigene Portugiesisch verbessern und einfach nur zusammen lachen. Damals wie heute. Nur damals unbefangener. Seine Augen strahlen, seinen Augen weinen. Und während unseres Gesprächs, während unseres Lachens, das sich in den Jahren nicht fremd geworden ist, kann auch ich nicht länger zurückhalten, was sich seit Tagen in mir aufstaut: Ich weine nicht nur ein paar Tränen – ich weine bitterlich. Ich kann nicht anders. Keine Worte in mir, keine Gedanken in mir, obwohl es immer die Gespräche waren, die unsere gemeinsamen Stunden so kurzweilig sein ließen. Heute gelingt es nur meinen Tränen, diesem gegenwärtig so gewaltigen Gefühlsgewirr Ausdruck zu verleihen. Da sitze ich nach sechseinhalb Monaten auf dem südamerikanischen Kontinent, nach glücklichen und abwechslungsreichen vier Jahren, in diesem einfachen Zimmer dieses einfachen Hauses, am Ende der schlichten Straße kleiner Häuser, am Rande einer armen Stadt gelegen und blicke einem Menschen ins Gesicht, dessen Augen nach einer Freiheit verlangen, die der eigene Körper verwehrt. Während mir so viele Türen offenstehen, kennt er nur die eine, durch die er nicht einmal hindurchschreiten kann. Ich verstehe das Leben nicht. Weder mein eigenes, in dem sich in diesen Stunden mein Traum verabschiedet noch seines, dessen Leben nicht mehr hoffnungsvoll träumen darf. Ich schäme mich. Und weine wortlos, weil ich diese Gedanken nicht laut aussprechen möchte. Weine, obwohl mir das Leben Grund zur Freude gibt. Und der, der weinen dürfte, tröstet mich mit Worten. Verwirrung und Melancholie, Dankbarkeit und Glück beziehen den kleinen Raum meines Herzens. Es ist eine merkwürdige Wohngemeinschaft, die eskaliert. Ein Gemisch, das explodieren muss. Erst recht, wenn das Gefühlschaos zu vergleichen, zu denken beginnt. Ich berichte ihm von den zurückliegenden Jahren in Deutschland und von meiner Reise durch einen Teil Südamerikas. Er hört aufmerksam zu und stellt viele Fragen, während ich mich fast nicht zu fragen traue, wie seine Jahre waren. Er lag im Bett, er liegt im Bett. Seit dem Tag, an dem ich ging, bis zum heutigen Tag, an dem ich wiederkehrte. Sein Leben findet innerhalb dieser Wände statt. Sein Blick wird vom Leben nicht belebt. Gedanken kreisen im wachen Kopf. Die weiße Wanduhr tickt im immer gleichen Takt. Er liegt, als hätte er sich vier Jahre lang nicht bewegt, ruht unverrückt, wie das Mobiliar seines Zimmers. Sogar das Foto, welches ich ihm zum Abschied schenkte, hängt noch immer dort an der Wand, wo ich es vor vier Jahren für ihn aufhängte. Es ist ein wenig verblasst und verbildlicht die Erinnerung, die in meinem Herzen wohnt: Ein wenig verblasst, doch unverrückt. Alex erzählt, dass regelmäßig Freunde vorbeikommen und ihn im Rollstuhl mit auf die Straße nehmen. Dass er angefangen hat, Deutsch und Englisch zu lernen und dass er immer noch gerne Radio hört und fernsieht. Er wirkt zufrieden, als habe er sein Schicksal akzeptiert – das bewundere ich! Er sagt, dass er oft an mich gedacht hat und ich denke, dass ich viel zu selten an ihn gedacht habe. Viel zu selten für gute Gespräche, die wir führten. Viel zu wenig, für einen Menschen, mit dem ich aufrichtig lachte und dessen Lebensfreude nicht zu seiner Geschichte passt. Aus dem kleinen Fernseher ertönt die Stimme des Fußballmoderators: Brasilien führt mit zwei zu null gegen Chile. Vermutlich sind wir die einzigen in diesem fußballverrückten Land, die die Tore erst in der Wiederholung sehen. Die Halbzeit des Spiels ist unser Schlusspfiff. Fremdgesteuert gehe ich die Rollstuhlrampe herab, ergreife geistesabwesend mein Fahrrad, vernehme die Stimme von Alex, der mir noch einige Worte durch das offene Fenster hinterherruft, die ich nicht mehr richtig verstehe und rolle schließlich den Berg herunter. Die Wiese und die Häuser, die meine Hinfahrt bereits bunt anmalte, erscheinen in diesem Augenblick wieder in grau. Sie sind wie ein verblasstes Foto, das seit vier Jahren an der Wand hängt. Das war ein trauriger Besuch mit zu wenig Zeit. In meinen Gedanken ziehen Wochen und Jahre mit leeren Dienstagen vorbei. Ich übersehe die Welt und verursache beinahe einen Unfall, als mich das Hupen einiger Autos aus meinen Gedanken reißt. Wie viel sinnvoller ich mein Leben doch leben könnte! Wie viel mehr ich alles empfinden müsste! Das Leben hat uns Sinne geschenkt, doch wir hüllen uns in Watte, damit wir uns nirgends stoßen und nirgends anstoßen. Wir gehen mit einem Blindenstock durchs Leben, obwohl wir nicht blind sind. Wir berauben uns des Besten im Leben und beklagen, wie fad es ist – doch so war das alles nicht gedacht! Wir sollten uns an den Ecken des Lebens stoßen, an den Kanten aufreiben, in die Furchen stürzen, ins Dunkel laufen und von Hellem nicht blenden lassen. Uns die Zunge verbrennen, frieren, schwitzen, schreien, schweigen, lachen, weinen. Das Salz auf den Lippen schmecken, die Luft in die Lungen spülen und wandern, bis die Füße schmerzen. Unsere Sinne gebrauchen und das Leben im Heute aufführen. Denn das Leben ist viel mehr, als das Abhaken nie endender To-Do-Listen, mehr als das schnelle Vorwärtskommen, das keine Pausen kennt und mehr als das Streben nach Profit, mit welchem wir ein Leben führen sollen, das von Konzernen gelenkt, zum Konsumieren verpflichtet. Befindet sich das wahre Leben nicht genau im Gegenteil? Verbirgt es sich nicht in der Einfachheit, in der Langsamkeit? Mitten im turbulenten Alltag vergisst man das manchmal. Unsere Tage sind von Beginn an gezählt, doch manchmal habe ich den Eindruck, dass wir mit so hoher Geschwindigkeit durch die vielen rasen, die es ausmachen, dass wir erst an dem letzten bemerken, wie wertvoll ein einzelner ist. Wir sollten endlich aufhören, niveaulos auf hohem Niveau zu jammern und endlich anfangen, das Leben zu leben und alles zu genießen: Jede Bewegung und jede Empfindung. Jede Möglichkeit und jede Schranke. Jedes Fallen und jedes Dagegen-Laufen. Einfach alles. So lange es geht. So lange wir können. Denn manche können es nicht!

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MINI TASCHENBÜCHER – JEDES BÜCHLEIN NUR 3,99 EUR – SPIRITUELLE BÜCHLEIN ZUR SELBSTREFLEXION

Liebe Leserinnen und Leser, die unten vorgestellten Taschenbücher stammen aus einer Serie von „Mini eBooks“ und waren ursprünglich nicht für den Druck gedacht. Wegen der hohen Nachfrage bietet Amazon nun vier der eBooks zusätzlich als kleine Taschenbücher an. Vorerst sind die „printed Mini Books“ nur bei Amazon erhältlich.

Von Bäumen und Achtsamkeit – Wie man mit Bäumen sprechen kann und dabei zu innerer Weisheit findet: 16 spirituelle Übungen. Mit diesem Büchlein möchte ich Sie auf eine höchst mystische Entdeckungsreise führen. Die nachfolgenden hochspirituellen Übungen sind auf gewisse Weise sehr einfach. Zugleich aber auch nicht für jedermann leicht durchzuführen. Warum? Ich denke, nicht jeder wird auf Anhieb den Mut finden; die innere Freiheit haben; dem inneren Kind den nötigen Spielraum geben oder sich die Verrücktheit erlauben, die Übungen zu praktizieren. Denn Sie tauchen dabei in die Tiefen Ihres Bewusstseins, Unterbewusstseins und Ihrer Intuition ein. Falls Sie sich schon intensiver für intuitives Wahrnehmen interessiert haben, mag das für Sie bis hierher erst einmal gar nicht ungewöhnlich oder schwierig klingen. Die in diesem Büchlein enthaltenen Übungen fordern Sie jedoch dazu heraus, etwas zu tun, das nicht alltäglich ist – ja, es ist sicher für den ein oder anderen ungewohnt: Sie gehen nämlich hinaus in die Natur, dorthin, wo es durchaus geschehen kann, dass andere Sie bei Ihrem Tun beobachten. Das, was Sie tun werden, wird auf andere eventuell fremd oder verrückt wirken. Genau das, nämlich völlig selbstverständlich und ungeniert dazu zu stehen, sich in der Natur seelisch-geistigen Erfahrungen hinzugeben, stärkt bereits in hohem Maße Ihr Selbstbewusstsein, Ihr Selbstverständnis, Ihr Selbstwertgefühl, Ihre Selbstwirksamkeit, Ihre Selbstliebe, Ihre Selbstüberwindung, Ihre innere Größe, Ihre Echtheit, Ihre Einzigartigkeit, Ihre innere Freiheit sowie Ihren Lebensmut.
eBook: 0,99 EUR
Taschenbuch: 3,99 EUR
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Affirmations-Orakel für jeden Tag: 150 aktivierende Affirmationen, die dich dabei unterstützen, zum glücklichen und erfolgreichen Schöpfer deines Lebens zu werden. Wie alle meine Bücher fördert auch dieses kleine Büchlein Ihre Selbstwirksamkeit und Ihr eigenes Schöpferpotenzial. Spielerisch unterstützt es Sie dabei, Schritt für Schritt Ihre negativen Glaubenssätze zu durchbrechen, zu überwinden und schließlich aufzulösen. Neues, positives Denken kann sich in Ihrem Bewusstsein und Unterbewusstsein entfalten. Mehr und mehr werden Sie zum selbstbewussten, aktiven Schöpfer Ihres erfolgreichen und glücklichen Lebens. Die 150 im Büchlein enthaltenen Affirmationen wirken auf alle wichtigen Bereiche der Persönlichkeitsentwicklung positiv ein, wie beispielsweise: Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein, Selbstwirksamkeit, Selbstliebe, Selbstmotivation, Eigenverantwortung, Kreativität, Sexualität, Authentizität, Lebensfreude, Freiheit, Spiritualität, Sozialisierung, Beruf, Freundschaft, Partnerschaft etc. Für das Arbeiten mit dem Affirmations-Orakel stellt das Buch drei unterschiedliche Übungs-Varianten vor. So kann es Ihnen beispielsweise für zwischendurch zur schnellen Soforthilfe dienen oder Sie nutzen es für ein regelmäßiges bzw. intensiveres Training. Wie meine Mini-eBooks lädt auch dieses printed-Mini-Book dazu ein, vom Alltag abzuschalten und ein wenig in die Welt meiner Bücher einzutauchen. Diese inspirieren dazu, sich selbst und dem Leben zu vertrauen sowie mit mehr Bewusstheit, Achtsamkeit und Lebensfreude einen eigenen, selbstbestimmten Weg zu gehen.
eBook: 0,99 EUR
Taschenbuch: 3,99 EUR
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Krafttiere verstehen lernen: Wie erkennen wir, welche Bedeutung ein Krafttier für uns hat? Wie verstehen wir die Botschaften der Krafttiere richtig? Immer wieder richten sich viele spirituell Interessierte mit ihren Fragen bezüglich der Bedeutungen von Krafttieren an mich. „Lieber Herr Hillmann, gestern ist mir ein Wildschwein im Wald begegnet; neulich saß ein Bussard in meinem Garten; seit einigen Tagen laufen immer wieder Ameisen durch mein Haus; letzte Woche ist mir ein Löwe im Traum erschienen“ und viele andere Schilderungen mehr … Stets möchte man von mir wissen, welche Botschaften diese Tiere übermitteln wollen. Fast jeder scheint davon auszugehen, dass diese Begegnungen etwas ganz Bestimmtes zu bedeuten haben. Etwas, das die Tiere unbedingt mitteilen möchten. Nach meiner langjährigen Erfahrung ist das jedoch – so – nicht ganz zutreffend. Um auf die Fragen rund um die Bedeutungen und Botschaften der Krafttiere einmal gezielt einzugehen, habe ich nachfolgend einige Texte aus meinen Büchern „Geistige Welten“, „Das Orakel der Krafttiere“ und „Persönliche Krafttierreisen“ zusammengestellt. „Geistige Wesen“ wie beispielsweise Krafttiere, haben meines Wissens keine konkreten „Botschaften“ für uns, sie halten nur ihr geistiges Potenzial für uns bereit. Sie fordern uns damit auf, selbstständig und eigenverantwortlich Antworten in uns zu erspüren. Horchen wir in uns hinein, können wir uns mit der seelisch-geistigen Energie der Krafttiere verbinden. Auf diese Weise führt Intuition zu Erkenntnissen, die für unseren Lebensweg von Bedeutung sind.
eBook: 0,99 EUR
Taschenbuch: 3,99 EUR
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Das Engel-Orakel zur Selbsthilfe – 50 Engel begleiten dich zu deiner inneren Weisheit: Finde die Botschaften und Antworten der Engel in dir selbst. Wie alle meine Bücher lädt Sie auch dieses kleine Engel-Orakel dazu ein, in sich hineinzuhorchen und Antworten zu erspüren. Immer dann, wenn Sie einen Rat brauchen, können Sie sich von den Engeln inspirieren und zu Ihrer inneren Weisheit führen lassen. Es geht immer darum, zu welchen Ideen, Erkenntnissen und Einsichten Sie gelangen, wenn Sie die Engel, zu denen das Orakel Sie führt, auf Ihre Fragen beziehen. Die Antworten sind immer schon in uns vorhanden. Wir finden zu unserer inneren Weisheit, wenn wir uns mit den „Geistigen Wesen“, wie beispielsweise den Engeln, verbinden.
eBook: 0,99 EUR
Taschenbuch: 3,99 EUR
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SPIREO IM GESPRÄCH MIT DR. RUEDIGER DAHLKE, CHRISTINA HOLSTEN, WERNER SZENDI, PETRA MILKEREIT, RALF HILLMANN, CATHARINA FLECKENSTEIN, STEFAN BLANKERTZ, PASCAL VOGGENHUBER

Buchvorstellung: Was ist Spiritualität? Spirituelle Gespräche – Dr. Ruediger Dahlke, Christina Holsten, Werner Szendi, Petra Milkereit, Ralf Hillmann, Catharina Fleckenstein, Stefan Blankertz und Pascal Voggenhuber im Gespräch mit Henrik Geyer (Spireo).

Vorwort von Henrik Geyer: Vor einiger Zeit führte ich Gespräche mit spirituellen Menschen. Was mich interessierte, war: Was versteht man unter Spiritualität? Was bedeutet diesen Menschen das Wort Spiritualität, wie leben sie Spiritualität, was nützt ihnen diese Spiritualität? Was ist Spiritualität im Unterschied zu Religiosität, was hat Kreativität damit zu tun, und vieles mehr.

Schon allein die Frage, warum so viele spirituelle Menschen im weitesten Sinne als Künstler arbeiten, war mir interessant. Woran liegt das?
Wenn ich heute das Gesagte zusammenfassen sollte, würde ich sagen, dass die von mir befragten Menschen sich intensiv mit Deutungen der Welt beschäftigen; sie sind achtsam, befragen sich immer wieder selbst, versuchen zu verstehen: Was ist Glück? Wie lebt man richtig? Was ist das Wichtige im Leben? Wie sich an Dr. Dahlke zeigt, kann Spiritualität für Ärzte ein nützliches, weil heilendes, Werkzeug sein. Wie ist es möglich, dass Spiritualität heilen kann? Pascal Voggenhuber hat tiefgehende und interessante Einsichten über Tod und Sterben – die das Leben erleichtern. Wie ist das möglich? Mit Stefan Blankertz besprach ich Spiritualität einmal ein wenig kontrovers.

Was all diese Menschen eint, ist, so glaube ich, dass das “Richtige”, der richtige Lebensentwurf etwa oder die Suche nach Glück, für sie nicht von vorn herein das ist, was andere sagen. Sondern sie suchen in sich. Und vor allem: sie suchen und wissen nicht bereits. Das ist ein wichtiger Unterschied, denn oft hört man in der Gesellschaft, etwas sei so oder anders, weil dieser oder jener es gesagt habe, oder weil „alle“ dieser Meinung seien und die Antworten demgemäß bereits vorlägen. Auf die Antworten des Außen verlässt sich der Spirituelle nicht, sondern die Wahrheit findet er auch in sich selbst. Die eigene Wahrheit, die Wahrheit des Innen, ist ihm nicht ersetzbar durch irgendeine Untersuchung anderer, eine „wissenschaftlich unumstößliche Erkenntnis“, oder dergleichen. Umgekehrt erscheinen die Gedanken spiritueller Menschen, sofern sie geäußert werden, dem „normalen Verstand“ oft ein wenig absonderlich.

Es geht spirituellen Menschen auf ihrer Suche, die sich auch in ihrem Beruflichen ausdrückt, weniger um Geld, weniger um Materielles. Sondern um Erfüllung, Ausgewogenheit. Sie wollen der Seele gerecht werden, halten das für wichtig und nehmen in Kauf, dass das mit den gesellschaftlichen Normen und Erfordernissen nicht immer in Einklang zu bringen ist.
Es sind Menschen, die ihre inneren Welten für wahr und wichtig halten; die Rätselhaftigkeit in sich selbst finden und die diese Rätselhaftigkeit nicht verunsichert, sondern die von ihr angezogen sind.

Für mich waren die Gespräche sehr aufschlussreich und ich bin froh, sie geführt zu haben – sie haben mich weitergebracht. Ich fand es faszinierend, ein klein wenig tiefer in die inneren Welten anderer einzutauchen, die vielen Aspekte der Spiritualität in der Nahsicht besprechen zu können; auch zu erfahren, wie unterschiedlich und wie wenig festgelegt der Begriff der Spiritualität verstanden und gelebt werden kann. Auch zu verstehen, wie oft Spiritualität mit Zweifeln verbunden ist; wie verletzlich die Seele ist, wenn sie offengelegt wird und man sich ihr annähert, und die bräsige Sicherheit, die sonst eine scheinbar undurchdringliche äußerliche Hülle bildet, schwindet. Normalerweise sind Gelegenheiten für Gespräche dieser Art dünn gesät. Ich denke, es kam einiges zu Tage, das spannend genannt werden darf.

Die hier aufgezeichneten Gespräche fanden über einen längeren Zeitraum statt – 2014 bis 2016. In diesem Zeitraum hat sich meine eigene Spiritualität und philosophische Haltung weiterentwickelt. Meine Fragen wurden anders, vielleicht nicht unbedingt „besser“. Vieles, was ich zuerst hinterfragt hätte, wurde mir später selbstverständlich und ich fragte nicht mehr danach. Ich glaube, der Gewinn, den der Leser hoffentlich aus diesen Gesprächen ziehen wird, wird auch davon abhängen, welche Entwicklung die spirituelle Selberkenntnis in ihm selbst hat – so gesehen ist es wohl nicht schlecht, wenn Themen verschiedener spiritueller Gewichtung in diesem Büchlein zusammengefasst sind. Ich hoffe, dass diese Gespräche über Spiritualität, Glück und Kreativität für manch anderen ebenso aufschlussreich sind, wie sie es für mich waren.

Printbook: 7,99 EUR
eBook: 2,99 EUR

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SPIREO IM GESPRÄCH MIT DR. RUEDIGER DAHLKE, CHRISTINA HOLSTEN, WERNER SZENDI, PETRA MILKEREIT, RALF HILLMANN, CATHARINA FLECKENSTEIN, STEFAN BLANKERTZ, PASCAL VOGGENHUBER
Erschienen im BLOG “Lebe das Leben” von Ralf Hillmann

WAS TUN BEI LAKTOSEINTOLERANZ – WEIZENALLERGIE – GLUTENUNVERTRÄGLICHKEIT

Quickies – für alle, die herkömmliche Backwaren schlecht vertragen – schnell und einfach zubereitet – bei Verdauungsbeschwerden durch Milch, Gluten und überzüchtetes Getreide (Weizen etc.)

Immer mehr Menschen leiden nach dem Verzehr von modernen, herkömmlichen Nahrungsmitteln an den unterschiedlichsten Beschwerden. Sehr häufig können die Ursachen dafür nicht wirklich geklärt werden. Zu groß ist die Zahl der in Frage kommenden Allergien, Empfindlichkeiten, Überempfindlichkeiten und Unverträglichkeiten gegen Milch, Gluten, Weizen etc. sowie gegen deren unzählbare Inhalts- und Zusatzstoffe. Bei einer Eindeutigen Diagnose, wie z.B. Laktoseintoleranz, Weizenallergie oder ähnlichen Befunden, können Betroffene gegen ihre Beschwerden gezielt etwas tun. Alle anderen haben es dabei weitaus schwerer. Auch Ralf Hillmann litt Jahre lang an seinen Beschwerden, weil diese von Ärzten nicht geklärt werden konnten. Erst als er begann, sich intensiver für Nahrungsmittel zu interessieren, fand er zu Antworten, die es ihm ermöglichten, beschwerdefrei zu leben. Im ersten Teil des Buches berichtet er diesbezüglich von seinen Erfahrungen sowie davon, wie er dabei entdeckte, wie und warum gewisse Lebensmittel gut für seine Ernährung sind und andere nicht. Im zweiten Teil stellt der Autor seine schnell und einfach zuzubereitenden, aus nur sehr wenigen, gesunden, natürlichen Zutaten bestehenden Quickies vor. Gleichzeitig lädt er mit den Rezepten dazu ein, eigene, jeweils auf die persönlichen Befunde oder Gegebenheiten abgestimmte, Rezepturen zu entwickeln und die dabei gewonnenen Erkenntnisse auch beim Zubereiten von anderen Speisen zu berücksichtigen.

RALF HILLMANN:
Liebe Leserinnen und Leser, wer meine Selbsthilferatgeber und Kurzgeschichten kennt, fragt sich vielleicht, warum der Hillmann jetzt auch noch anfängt, Kochrezepte zu veröffentlichen?! Noch dazu, wo einige von Ihnen vielleicht schon mal irgendwo gelesen oder gehört haben, dass ich wirklich kein begeisterter Koch bin. Ich habe einfach noch nie gerne viel Zeit für die Essenszubereitung aufgewendet. Trotzdem kommen mir der Gesundheit zuliebe keine Fertigprodukte auf den Tisch. Und da ich Laktose, Weizen und andere hochgezüchtete Getreidearten schlecht vertrage, sind mir dementsprechende, magenfreundliche, gesunde, einfache, kaum zeitaufwändige Gerichte am liebsten. Im Laufe der Jahre habe ich meine Kochkünste genau auf diese Bedürfnisse zugeschnitten. Ganz besonders schnell und einfach lassen sich meine Pancakes zubereiten, die ich aus diesem Grund seit jeher Quickies nenne. Sie bestehen aus nur wenigen, allgemein gut verträglichen Zutaten.

Da ich feststellen konnte, dass es vielen anderen Menschen ähnlich geht wie mir, kam ich auf die Idee, meine Quickies in einem Buch vorzustellen. Allein in meinem Freundes- und Bekanntenkreis gibt es mehrere Personen, die aufgrund von herkömmlich industriell verarbeiteten Getreide- und Milchprodukten an den unterschiedlichsten Magen- und Darmbeschwerden leiden. Einige von ihnen kommen mittlerweile immer wieder gerne einmal auf einen Quickie bei mir vorbei :-)

Die Rezepte sind super einfach gehalten und ganz bewusst auf nur sehr wenige Zutaten reduziert. Jegliche Bindemittel, Backpulver, Backtriebmittel, aufhübschende, geschmacksintensivierende, auflockernde und andere überflüssige oder bedenkliche Zutaten und Zusatzstoffe finden bei der Zubereitung keine Verwendung.

Alle im Buch empfohlenen Rezepte sind vegetarisch, können aber gerne nach Belieben rein vegan nachempfunden bzw. variiert werden.

Durch die Vielzahl der verwendeten Gemüse- und Obstsorten, sowie der jeweils dazu passenden Gewürze und Öle, lassen sich sehr viele pikante oder süße Geschmacksvarianten kreieren, die den Speiseplan gesund und abwechslungsreich machen.

Herzlichst – Ihr Ralf Hillmann

eBook: 2,99 EUR
Printbook: 5,99 EUR

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